Philosophie und Sicherheit

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Betreuer-Commitment

Wir haben aus über 300 (!!) Bewerbungen ein tolles Betreuerteam zusammengestellt, das sich in einem Betreuer-Commitment verpflichtet, als Vorbild für die Kinder zu agieren: Gleichbehandlung für alle! Gleichbehandlung für alle heißt: Nationalität, Alter, Geschlecht, soziale Herkunft, religiöse und politische Ausrichtung führen nicht zu Benachteiligungen. Respektvolle Förderung statt Überforderung! Respektvolle Förderung statt Überforderung heißt: Die Maßnahmen zur Erreichung der sportlichen Ziele verletzen weder die physische noch die psychische Integrität der Kinder. Förderung und Forderung gehören zusammen und der Leistungsgedanke soll im Abenteuer Sportcamp nicht vordergründig sein. Erziehung zu Fairness und Umweltverantwortung Fairplay im Sport bedeutet nicht nur das Einhalten von Spielregeln, sondern auch ein faires und respektvolles Verhalten sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt gegenüber. Die Resultate von sportlichen Leistungen, Wettkämpfen und Spielen bereiten große Freude, aber nur wenn sie fair erreicht werden. Die Solidarität und das verantwortungsbewusste Miteinander sind ein zentraler Faktor im Abenteuer Sportcamp genauso wie der respektvolle Umgang. Das Abenteuer Sportcamp strebt einen hohen Standard im Umweltschutz bei Sportveranstaltungen an. 

Camp-Charta

Das Trainerteam wird nicht nur sorgfältig ausgewählt und in einer qualitativ hochwertigen Fortbildung eingeschult, zum Schutz und dem Wohle der anvertrauten Kinder wurde auch eine eigene Fairplay & Ethik – Charta erarbeitet, die verbindlichen Charakter für das Trainerteam hat. Darin sind die Eckpfeiler des guten Umganges mit Kindern wie Gleichbehandlung für alle, die respektvolle Förderung statt Überforderung oder auch die Erziehung zu Toleranz und Umweltbewusstsein verankert. Selbstverständlich enthält die CampCharta auch ein klares Bekenntnis gegen jegliche Gewalt sowie die Grundsätze der Fairplay-Erziehung. Jedes Teammitglied verpflichtet sich, nach den Regeln der Camp-Charta als Vorbild für die Kinder zu agieren.

Kinder ernst nehmen

Der Erfolg hängt jedoch nicht nur am tollen Programm, dem guten Essen und der professionellen Betreuung: Ganz wesentlich ist sicher, dass die Kinder im Abenteuer Sportcamp ernst genommen werden. Im Abenteuer Sportcamp wird nicht über sie bestimmt. Sie bestimmen selbst das Programm, können alles frei entscheiden und bei der Programmgestaltung aktiv mitwirken.

Fairplay

In Kooperation mit der Initiative Sicheres Vorarlberg hat sich das Abenteuer Sportcamp zum ultimativen Fairplay- Camp entwickelt. Soziale und moralische Werte haben beim Abenteuer Sportcamp schon seit Beginn eine große Rolle gespielt. Schiedsrichter wurden nach Möglichkeit vermieden, faires Verhalten belohnt und das rücksichtsvolle Miteinander von großen und kleinen Kindern unterstützt. Das ASC- Leitbild hat eigene FairPlay und Verhaltensregeln implementiert: so werden Urkunden und Preise für faires Verhalten vergeben und vermehrt Sportarten mit Fairplay Charakter eingebaut. Während des Camps steht der Fair-Play-Gedanke im Mittelpunkt, in Workshops mit Vereinen, Sportlern und Betreuern werden dabei auch unliebsame Erfahrungen zum Nicht- Fair- Play sollen Rücksichtnahme, Toleranz und Empathie im Camp lernen. Das fängt beim Schlange stehen beim Mittagessen an und reicht bis zum Mitfühlen bei Niederlagen oder Siegen. Auch andere Erziehungsaufgaben werden im Camp humorvoll angesprochen. So werden die Kinder unter anderem mit witzigen Schildern zum Hände waschen nach dem WC- Besuch angehalten. Auch soziales Engagement und Integration werden groß geschrieben. Sozial benachteiligte Kinder aus karitativen Organisationen werden eingeladen und auch die Teilnahme von behinderten Kindern wird unterstützt.

Höflichkeitskampagne

Die pädagogisch wertvollen Impulse zum Fairplay haben sich mittlerweile als Selbstverständlichkeit im Camp etabliert und werden auch in Zukunft ihre Fortsetzung finden. Im Sommer 2015 wird es eine breit angelegte Höflichkeitskampagne im Camp geben. Diese Kampagne will die kleinen Zauberwörter wie Bitte und Danke verstärkt in den Kinderköpfen verankern. 

Qualitätssicherung

In jedem Camp ist die jeweilige Campleitung dafür verantwortlich, dass unsere hohen Qualitätsansprüche sowohl beim Programm als auch bei der Betreuung und der Sicherheit eingehalten werden. Regelmäßige Qualitätskontrollen und Q-Sitzungen stehen daher an der Tagesordnung für die Campleiter. 

Sicherheit

Eigene Software für die perfekte Sicherheit Die eigens für das Abenteuer Sportcamp erstellte Software, der sogenannte Camp -Manager, ist ein sehr hochwertiges Produkt, das neben der persönlichen Betreuung für zusätzliche Sicherheit in den einzelnen Camps sorgt. Das ausgeklügelte Programm erfasst beim Einlass die exakte Teilnehmerzahl. Ist ein Kind um 9.45 Uhr noch abwesend, ergeht von der Campleitung ein Anruf zu den Eltern. Jedes Kind erhält beim Einlass eine Namensetikette, die auch eine Nummer enthält. Diese Nummer ist dann für die nachfolgenden Teilnehmererfassungen für die Betreuer von wesentlicher Bedeutung. Pro Tag finden sechs Einheiten zu je bis zu 10 verschiedenen Programmpunkten statt. Damit gewährleistet ist, dass zu jedem Zeitpunkt jedes Kind beaufsichtigt ist, erfassen die Betreuer vor jedem Programmpunkt die Teilnehmerzahlen und leiten die Nummern der Kinder an die Campleitung weiter. Die Campleitung gibt die Nummern der Kinder in den Camp-Manager ein und sieht sofort, welches Kind nicht erfasst wurde oder welches Kind doppelt erfasst wurde. Mit dem Camp-Manager kann auch nachvollzogen werden, welche Programmpunkte die Kinder belegt haben. Mit einer Suchfunktion kann auch jederzeit festgestellt werden, wo sich jedes einzelne Kind befindet. Dies kann auch nützlich sein, wenn Eltern z.B. ihre Kinder früher abholen wollen. Der Camp-Manager erfasst aber auch die Anzahl der benötigten Menüs, die Betreuer Arbeitszeiten und dient als Kommunikationsmittel für die Campleiter. So kann z.B. direkt über den Camp-Manager Nachschub für bestimmte Geräte etc. angefordert werden. Sogar Verletzt-Meldungen werden ausführlich und nachvollziehbar erfasst und an das Organisationsteam direkt weitergeleitet. Zusätzlich zum technischen Hilfsmittel des Camp-Managers gibt es zwei Mal am Tag das sogenannte Zählspiel, bei dem sich die Kinder in Gruppen aufstellen und die Betreuer in wenigen Sekunden die Vollzähligkeit feststellen können. Neben den Namensetiketten, die jedes Kind trägt, erhält jedes Kind auch noch ein Armband, damit wir immer gleich wissen, welche Kinder zu unseren Gruppen gehören. Die Kinder bestimmen die Programmgestaltung aktiv mit. So wird je nach Nachfrage ein Programmpunkt öfters bzw. weniger oft angeboten. Zusätzlich können die Kinder aktiv in die Programmgestaltung durch Nennung ihrer Spiel- und Sportwünsche eingreifen. Im campeigenen Briefkasten, dem Campi, können die Kinder Wünsche, aber auch Anregungen deponieren. Die Camp-Post wird dann vor allen Kindern vorgelesen und die Programmwünsche besprochen. Oft wird der Campi aber auch dazu benützt, Witze vorlesen zu lassen oder auch Grüße an andere Kinder zu bestellen. Die Rechtschreibung spielt dabei übrigens eine untergeordnete Rolle.

Leitgedanken

Das Abenteuer Sportcamp ist ein Ort, an dem sich alle Kinder und auch Betreuer/innen wohl fühlen sollen. Unsere Leitgedanken sollen helfen, das Camp zu einem Wohlfühlort zu machen. Damit sich hier alle wohlfühlen können, wollen wir aufeinander Rücksicht nehmen und vereinbaren folgende Ordnung mit den Kindern: Wir halten zusammen Wir wollen, dass alle gerne ins Abenteuer Sportcamp kommen. Wir sind freundlich zueinander und helfen uns. Wir achten uns und gehen respektvoll miteinander um. Wir übernehmen Verantwortung. Wir halten den Veranstaltungsort sauber, achten unsere Einrichtung. Wir sorgen für ein freundliches Miteinander. Wir sind höflich. Wir ärgern niemanden durch beleidigende Ausdrücke. Wir achten das Eigentum des anderen. Wir achten auf die anderen und verhalten uns rücksichtsvoll. Wir vermeiden Unfälle. Wir gehen ruhig und vorsichtig in den Gängen. Wir sorgen für einen geordneten Ablauf des Abenteuer Sportcamps. Wir gehen sorgfältig mit Sportutensilien, Spielen und Büchern um. Alles was stört, lassen wir zu Hause. Dazu gehören Handy, MP3-Player, Walkman, usw. Wir lösen Probleme mit Köpfchen. Wenn mich jemand provoziert, versuche ich wegzugehen oder wegzuhören. Wenn es mir zu viel wird, sage ich Hör auf! oder Stopp!. Wenn der andere Stopp! sagt, höre ich auf. Wenn wir es allein nicht schaffen, holen wir einen Erwachsenen zu Hilfe. Wir halten unser Camp sauber und schützen die Umwelt. Wir werfen Müll in die bereitgestellten Behälter. Wir achten besonders in den Toiletten auf Sauberkeit. Wir verschwenden weder Papier noch Wasser noch Strom.